Es war ein ganz normaler Nachmittag im Kindergarten. Die Kinder hatten gespielt, gelacht und sich verausgabt, und nun war es Zeit für meine kleine Entspannungsrunde. Ich setzte mich mit den Kindern in einen Kreis, um mit ihnen gemeinsam zur Ruhe zu kommen. Doch an diesem Tag wollte ein Junge, nennen wir ihn Max, einfach nicht mitmachen. Stattdessen baute er einen Turm aus großen Bausteinen, als wolle er sich damit von der Gruppe abschirmen.
Bald darauf gesellten sich anderen Kinder zu ihm. Einer wollte mitbauen, ein anderes Kind sagte Max, er solle doch aufhören und bei unserer Entspannungsrunde mitmachen. Chaos entstand, jeder war plötzlich in etwas anderem vertieft, und der geplante Moment der Entspannung wich einem lauten Durcheinander.
Anfangs war ich unsicher, wie ich die Situation auflösen sollte. Also stellte ich einfach eine Frage: „Was machen wir denn jetzt?“ Die Kinder schauten mich erst überrascht an, aber dann kamen die ersten Ideen: „Wir könnten zusammen was anderes machen!“ „Vielleicht wollen wir lieber bauen?“ Ich hörte aufmerksam zu, doch ich wusste, dass die Unruhe noch nicht wirklich gelöst war.
Also fragte ich weiter: „Wollt ihr noch entspannen? Wir müssen das ja nicht, aber wir können es gemeinsam probieren.“ Manche nickten, andere zögerten. Ich holte meine Igelbälle heraus und schlug vor: „Vielleicht wollt ihr euch gegenseitig massieren?“ Und plötzlich war alles anders. Die Kinder strahlten, die Bausteine wurden zur Seite geschoben, und nach und nach setzten sich alle wieder zu mir. Sie waren begeistert von der Idee, sich gegenseitig zu massieren, und schon bald entspannte sich die ganze Gruppe.
Doch Max blieb unruhig. Ich sah ihm mit einem freundlichen von Herzen kommenden Blick in die Augen und fragte ruhig: „Kannst du mir sagen, was du brauchst? Gibt es etwas, was dir hilft , damit du dich besser fühlst?“ Er dachte kurz nach und sagte dann: „Ich will nur neben dir sitzen.“ Das war alles, was er brauchte. Er setzte sich neben mich, und plötzlich fand auch er Freude daran, mit den anderen zusammen die Zeit zu genießen.
Dieser Moment lehrte mich etwas sehr Wichtiges: Es gibt keine festen Regeln, wie solche Situationen ablaufen müssen. Manchmal reicht es, den Kindern zuzuhören und ihnen die Freiheit zu geben, selbst zu entscheiden, was sie brauchen. Was für mich und diese Gruppe funktioniert, kann in einer anderen Situation ganz anders sein. Aber eines bleibt für mich immer gleich: Den Kindern mit einer liebevollen Haltung begegnen und ihnen Raum zu geben, ihre eigenen Lösungen zu finden.
Anja
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Meine Vision ist es, Mamas zu begleiten, die sich nach mehr Leichtigkeit, Verbindung und Klarheit sehnen in der Begleitung ihrer Kinder – gerade dann, wenn der Alltag laut, fordernd oder voller Zweifel ist.
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